Achtung Kühe!!!

Ja, ja, jetzt geht’s los bei uns im Appenzeller Land. Bei dem schönen Wetter dürfen die Kühe nach und nach wieder auf die Weide. Für meine Chefin mit einer kleineren «Kuhphobie» gibt es jetzt wieder Adrenalinschübe 😂.

Die Mädels dürfen wieder auf die Weide!!

Na ja, ich will jetzt nicht unfair sein, die Ursache war vermutlich meine Vorgängerin, die muss immer ganz wild geworden sein, wenn Kühe nur schon in Sichtweite kamen. Durch das wilde Gebelle wurden diese natürlich noch neugieriger und kamen in die Nähe, was die Situation noch erschwerte. Musste man dann noch quer durch eine Kuhweide: Horror pur 😫. Meine Chefin hat mir da schon die schlimmsten Schauergeschichten ins Öhrchen geflüstert.

Aber bei mir muss sie keine Angst haben, ich bin «kuhgeprüft», ich bin ja schliesslich auf einem Bauernhof mit Kühen aufgewachsen. Nicht dass ich nicht neugierig bin, aber zu nahe gehe ich ganz sicher nicht ran. Die Viecher sind mir einfach zu gross und deshalb halte ich einen respektvollen Abstand und gebellt wird nur, wenn sie mir trotzdem zu nahe kommen ☺️.

Auf dem Weg zur Hochhamm

Meine Chefin liebt den kleinen Spaziergang zur Hochhamm und für mich ist die Distanz im Moment gerade perfekt. Am Start stand da eine kleine Kuhherde und mein Verhalten wurde von meinem Rudel aufmerksam verfolgt. Zuerst habe ich geguckt, dann gab es aber weitaus Interessanteres für mich zu entdecken. Die Kühe sind dann zwar noch ein Stückchen am Weidezaun mitgelaufen, aber alles war total entspannt, am meisten, glaub ich wenigstens, meine Chefin 😄.

alles ganz entspannt und locker
Aussicht von der Hochhamm

Im Bergrestaurant angekommen wurde ich dann zuerst mit frischem Wasser versorgt. Danach hat es sich der Rest des Rudels gemütlich gemacht. So wie ich gehört habe, hätte ich mich vorbildlich verhalten 😇.

Am Anfang des etwas steinigen Abstieges gab es auf einmal so ein komisches Geräusch: klick klack, klick klack. Ähh, was ist denn das? Da musste ich mich erst mal hinsetzen und genau hinschauen. Da kamen zwei Menschen mit so komischen Dingern an den Händen – Stöcke nennt man das, wurde ich dann aufgeklärt. Zuerst war mir das ganze schon gar nicht geheuer, lieber ein bisschen vorsichtig sein.

Alle sind dann stehen geblieben und glaubt ja nicht, dass ich nicht gemerkt habe, wie ihr über mich getuschelt habt! Dann habe ich mir einen Ruck gegeben, was glaubt ihr denn, wer ich bin? Habe meinen ganze Mut zusammen genommen und habe mir das Ganze sehr zurückhaltend aus der Nähe angeschaut. Die Menschen waren ja eigentlich sehr nett, aber was die nur immer für komisches Zeugs dabei haben, können die sich nicht einfach normal auf ihren zwei Beinen bewegen wie wir auf unseren Vier?

Es war ein ganz lässiger Ausflug und ich hab viel Neues kennen gelernt, gerne wieder.

Der ganze Ausflug war dann 2,6 km lang

Dann tschüss, Eure Xändi

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