Ein spannendes Seminar war von Saskia angesagt. Ihr Mann Franck hatte sich bereit erklärt unsere Trails zu filmen. Wenn das ein Profi macht, ist das natürlich etwas ganz anderes, als wenn wir Laien das machen.

Die Arbeit während eines Trails später nochmals Revue passieren lassen, wann kann man das schon. Während des Trails bin ich immer hoch konzentriert und trotzdem übersehe ich oft die feinsten Zeichen von Xändi. Darauf war ich echt gespannt.





Der erste Trail hatte es in sich. Starker Wind gekoppelt mit Riesenplätzen, wie das in einem Industriegebiet so ist, machten uns das Leben buchstäblich schwer. Xändi und ich waren mehr als gefordert. Ein Platz löste den nächsten ab, öfters schaute sie mich hilfesuchend an. Ich versuchte sie so gut als möglich zu unterstützen, aber schlussendlich musste sie die Spur finden. Das Zielverhalten, Xändi hat dann immer mehr Zug auf der Leine, kündigte sich an. Nochmals kamen wir an einen Platz, den Letzten, den Blick den wir dann von ihr erhielten sagte alles: jetzt aber nicht schon wieder ?!? Allgemeines Gelächter. Dann ging sie stramm Richtung Versteckperson, geschafft, im wahrsten Sinne des Wortes!!
Hier …
… ist der Film dieses Trails verlinkt. Der Film ist ca 7 Minuten lang, aber er zeigt den Ablauf besser als auf Fotos und auch die Schwierigkeiten mit welchen wir zu kämpfen hatten.
Im Nachhinein machte ich mir schon so meine Gedanken: hatte ich sie überfordert?!? Der Film sowie die entsprechenden Erläuterungen am Nachmittag würden mir hoffentlich mehr zeigen.

Am Nachmittag wurden dann die einzelnen Teams anhand des Filmes kommentiert. Kritische Stellen konnten wiederholt und nochmals angeschaut werden, das war echt sehr lehrreich!!
Am Sonntag-Morgen waren wir in der Altstadt von Chur, eine ganz andere Thematik. Viele Gassen, enge Winkel, viele Leute, auch nicht einfach, aber eher das, was wir meistens trainierten.





Der Trail in der Stadt war gut. Wir hatten das Glück früh zu starten, da waren noch nicht so viele Menschen unterwegs. Als ich mir dann später das Video angesehen habe, realisierte ich, dass Xändi schon ziemlich müde war, viele Blick zu mir zeigen dies sehr gut an.
Hier…
…der Film, lasst es einfach auf euch wirken. Auch dieser ist ca. 6 Minuten lang. Man sieht hier sehr schön, dass sie nicht mehr so arbeitsfreudig war. Auch mein Fehler, das wegziehen vor dem Restaurant, kommt ganz klar herüber, sie ist irritiert, denn die Stärke, sich gegen mich durch zu setzen, hat sie noch nicht. Deshalb die entsprechende Hilfe von meiner Seite.
Nach einem leckeren Mittagessen die Besprechung der Filme und dann müde, aber sehr zufrieden zurück nach Hause. Da erst zeigte Xändi ihre Müdigkeit. Kurz ihr Geschäft gemacht und dann traf ich sie nur noch mehr oder weniger schlafend an.

An dieser Stelle möchte ich meinem Mann ganz herzlich danken. Ohne seine Hilfe hätte ich die doch ziemlich grossen Filme nicht in den Bericht einschliessen können 🥂